Netzwerk für Self-Hosted

Der Hostname ist Teil des Sicherheitsmodells.

Bei selbst gehosteter Cloud ist die URL mehr als ein Verbindungsweg. Sie enthält auch den Namen, den das TLS-Zertifikat bestätigt.

Wenn dein Server Tailscale HTTPS nutzt, kann ein Hostname unter .ts.net sowohl die erreichbare Adresse als auch die TLS-Identität sein.

DNS Kann macOS den Hostnamen auflösen?
Verbindungsweg Kann der Mac den Server und Port erreichen?
TLS Passt das Zertifikat zum Hostnamen?

Nutze den Namen aus dem Zertifikat

Ersetze einen TLS-Hostnamen nicht einfach durch eine Tailscale-IP-Adresse. Die IP kann erreichbar sein, aber das Zertifikat bestätigt normalerweise den Hostnamen, nicht die IP.

Wenn das Zertifikat für hive.example.ts.net gilt, konfiguriere Contextify mit https://hive.example.ts.net, nicht mit https://100.x.y.z.

Prüfe die Schichten getrennt

Schicht Befehl Was du daraus erfährst
DNS host hive.example.ts.net Ob der Hostname auf diesem Mac aufgelöst wird.
Tailscale-Status tailscale status Ob der Mac mit dem Tailnet verbunden ist.
HTTP-Zustand curl -i https://hive.example.ts.net/api/v1/health Ob die vollständige URL erreichbar ist und TLS funktioniert.
Client-Konfiguration contextify cloud status --json Welches Ziel Contextify als konfiguriert ansieht.

MagicDNS kann ausfallen, obwohl der Server funktioniert

VPN-Clients und DNS-Sicherheitstools können die Resolver-Konfiguration von macOS ändern. Du kannst möglicherweise im öffentlichen Web surfen, während lokale Apps Namen unter .ts.net nicht auflösen können.

Wenn Tailscale einen DNS-Fehler wie no resolvers found zeigt, reicht das Leeren des macOS-DNS-Caches möglicherweise nicht aus. Eine erneute Verbindung mit Tailscale oder das Zurücksetzen seiner VPN-Konfiguration kann die Resolver-Anbindung wiederherstellen.

tailscale set --accept-dns=false
tailscale set --accept-dns=true
host hive.example.ts.net

Wenn du kurz vor dem Fehler ein anderes VPN genutzt hast, prüfe zuerst den DNS-Resolver und dann die Contextify-Synchronisierung.

Ports und Proxys

Selbst gehostete Installationen betreiben die API oft auf einem Loopback-Port wie 8443 und setzen HTTPS mit Caddy oder einem anderen Proxy davor.

In diesem Setup nutzen Clients den HTTPS-Hostnamen ohne Loopback-Port. Der reine HTTP-Prüfmodus kann einen Port wie 8444 enthalten, ist aber ein vorübergehender Weg in einem vertrauenswürdigen Netzwerk.

Was du dem Support senden solltest

Sende die konfigurierte Server-URL und die bereinigte letzte Fehlermeldung. Gib außerdem an, ob host den Namen auflöst, ob curl /api/v1/health funktioniert und ob sich kürzlich etwas an einem VPN- oder DNS-Tool geändert hat.

Sende keine ungekürzten API-Schlüssel, Setup-Tokens, Anmeldelinks, Cookies oder OTP-Codes.

Zuletzt aktualisiert: 30. Mai 2026